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Suchbegriff: Luis de Guindos

Der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, warnt vor erhöhten Abwärtsrisiken für das Wachstum in der Eurozone aufgrund geopolitischer Krisen, Handelsspannungen und globaler Unsicherheit. Er erkennt zwar die derzeitige wirtschaftliche Robustheit und die günstige Inflationsrate von 2,0 % an, hebt jedoch die Anfälligkeit gegenüber externen Schocks, mögliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der US-Finanzpolitik und potenzielle Rückschläge im Bereich der künstlichen Intelligenz hervor, die zu abrupten Veränderungen der Marktstimmung in verschiedenen Anlageklassen und Regionen führen könnten.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Vizepräsident Luis de Guindos gaben bekannt, dass der EZB-Rat beschlossen hat, die Leitzinsen unverändert zu lassen, und bekräftigten, dass sich die Inflation mittelfristig voraussichtlich auf dem Zielwert von 2 % stabilisieren wird. Die EZB revidierte ihre Wachstumsprognosen für 2025-2027 nach oben, angetrieben durch die Binnennachfrage und KI-bezogene Investitionen, während die Inflation im Dienstleistungssektor aufgrund des Lohndrucks weiterhin hoch bleibt. Die EZB behält ihren datenabhängigen Ansatz bei, bei dem alle politischen Optionen auf dem Tisch liegen, und verweist dabei auf die hohe Unsicherheit aufgrund geopolitischer Spannungen und Handelsdynamiken.

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